Ein humorvoller musikalisch-literarischer Generationen-Dialog

Um was geht es?
Eben noch Tochter, auf einmal hat man selbst ein Kind auf dem Arm – dann begegnet man der eigenen Mutter wieder, und die Rollen werden aufs Neue vertauscht. Mütter und Töchter – eine Beziehung, die das Leben von nahezu jeder Frau prägt, und kein Mann sollte davor Augen und Ohren verschließen. Denn das ewige Spiel von halten und loslassen, fliehen und ziehen lassen, sorgen und vertrauen ist tief in unseren Seelen verwurzelt. Aus aller Welt gibt es Märchen zu diesem Komplex, Geschichten voller Weisheit und Moral. Sie entstanden einst, um den Hörer in ihren Bann zu ziehen, und das tun sie noch heute - immer wieder überraschen sie uns durch unerwartete Wendungen. Und spannend sind sie noch dazu! Zwischen den längeren Geschichten lassen die Schauspielerinnen Renate Heuser und Frederike Haas kurze Gedichte und Briefe auftauchen: Albernes und Bewegendes von Heinz Erhardt, Mascha Kalékó, Marie Luise Kaschnitz und anderen. Hier sprechen zwei Frauen aus zwei Generationen, doch ist nie so ganz klar, wer eigentlich wen gerade bemuttert oder loslassen muss. Und dann ist da noch die Musik, die durch den Abend pulsiert – Lieder und Songs von Stephen Sondheim, Kurt Weill, Abba und anderen, dazu kleine musikalische Farbtupfer zwischen den Texten und Kompositionen von Ferdinand Seebach am Piano.



Märchen, Briefe, Gedichte, Lieder

von Müttern & Töchtern

Frederike Haas & Renate Heuser

am Piano

Ferdinand von Seebach

mit